Rheinland-Pfalz: Grundstück in Winzeln sofort jagdfrei!

Ein Wald-Biotop im rheinland-pfälzischen Winzeln ist seit Beginn des Jagdjahres 2026/27 am 1. April 2026 jagdrechtlich befriedet. Das Grundstück gehört der engagierten Tierschützerin Barbara Schwarz und ihren Geschwistern. Im Herbst 2020 hatte die Tierfreundin, die aus Liebe zu den Tieren seit langem vegan lebt, den Antrag auf jagdrechtliche Befriedung aus ethischen Gründen für ihre drei Grundstücke gestellt. Bereits 2022 wurde die Jagd auf den beiden Grundstücken in Erfweiler bei Dahn verboten.

Wildnis inmitten einer Agarwüste

Mitten in der Agrarwüste: Das jagdfreie Wildnis-Waldbiotop im rheinland-pfälzischen Winzeln.

Bild: Barbara Schwarz

Ein sicherer Rückzugsort für Wildtiere

Barbara Schwarz und ihre Geschwister möchten Wildtieren einen sicheren Rückzugsort bieten und ihre Tötung verhindern. Für die Hobbyjagd fehlt den Grundstückseigentümern jedes Verständnis. Sie sind überzeugt, dass sich Tierpopulationen ohne Jagd von Natur aus regeln, wie von Biologen regelmäßig belegt. »Das blindwütige Töten von Wildtieren erhöht bei vielen Arten deren Geburtenrate, was den Jägern eine neue Ausrede liefert, noch mehr Tiere nach Gutdünken und zur Befriedigung ihrer verachtenswerten Lust am Töten umzubringen«, sagt Barbara Schwarz. Sie kritisiert das Jagdrecht in Rheinland-Pfalz, welches weiterhin auch die Tötung von nicht-essbaren Tierarten wie Füchsen vorsieht, Schonzeiten aufhebt und damit alle Tiere das ganze Jahr über Todesangst aussetzt und die besonders tierquälerische Fallenjagd und die Baujagd erlaubt.

Eingang zur Winzler Wildnis _ BS

Das jagdfreie Grundstück: Ein Naturparadies für Wildtiere.

Bild: Barbara Schwarz

Winzeln 50 m weiter _ BS - Schiessturm in nächster Nähe

Nur 50 Meter neben dem jagdfreien Biotop in Winzeln hat ein Jäger einen Hochsitz errichtet...

Bild: Barbara Schwarz

Ein Zeichen gegen die Hobbyjagd

»Mit jedem befriedeten Grundstück wird ein Zeichen gegen die jagdliche Unkultur, die inakzeptable, zu Lasten aller Tiere politisch geduldete Spielwiese zahlloser Hobbyjäger gesetzt«, erklärt Barbara Schwarz, die sich seit Jahren in der Tierschutzpartei engagiert. Sie möchte Grundstückseigentümern Mut machen, ebenfalls den Antrag auf jagdrechtliche Befriedung zu stellen.


Informationen: www.tierschutzpartei.de/barbara-schwarz/

(C) BS - Ausschnitt Schild JAGDVERBOT

Bild: Barbara Schwarz

Helfen Sie mit, damit sich auch Grundstückseigentümer, die über keine Geldmittel verfügen, einen rechtlichen Beistand in ihrem Verfahren auf Austritt aus der Jagdgenossenschaft leisten können. Denn nur mit einem ausreichenden Spendenaufkommen können weitere Verwaltungsverfahren und, wenn nötig, auch weitere Gerichtsverfahren finanziell unterstützt werden.
Dieser Spendenaufruf richtet sich an alle Tierfreunde, die nicht über Grundstücke verfügen, aber mithelfen wollen, in Deutschland endlich die dringend benötigten Rückzugsgebiete für Wildtiere zu schaffen.

Spenden per Überweisung:
Wildtierschutz Deutschland e.V.

GLS Bank
BLZ: 430 609 67
Konto-Nr.: 600 863 950 0
Verwendungszweck: Zwangsbejagung ade

Wildtierschutz Deutschland e.V.
Lovis Kauertz (Vorsitzender)
Am Goldberg 5, 55435 Gau-Algesheim
T. 0177 7230086
e-mail: wildtierschutz@gmail.com
www.wildtierschutz-deutschland.de

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