Baden-Württemberg

  • Sieg vor dem Europäischen Gerichtshof

    Er war der erste Deutsche, der gegen die Jagd auf seinem Grundstück vor der dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte klagte - und gewann: Auf den beiden Waldgrundstücken von Rechtsanwalt Günter Herrmann aus Stutensee in Baden-Württemberg darf seit dem 26.6.2012 nicht mehr gejagt werden.

  • Antrag auf Jagdverbot in Wertheim

    Eine Grundstückseigentümerin möchte die Jagd auf ihren Flächen, die auf der Wertheimer Höhe in Baden-Württemberg liegen, aus ethischen Gründen verbieten lassen. Die Grundbesitzerin hat bei der zuständigen Unteren Jagdbehörde beim Landratsamt den Antrag auf jagdrechtliche Befriedung gestellt. »Ich bin Tierheilpraktikerin - ich versuche, Tierlieben zu retten. Nicht, es zu töten«, schreibt sie als Begründung für ihren Antrag.

  • 7 Grundstücke im Landkreis Sigmaringen jagdfrei

    Eine Tierfreundin aus dem Landkreis Sigmaringen in Baden-Württemberg hat ein Jagdverbot auf ihren Grundstücken durchgesetzt. Im März 2013 stellte Elisabeth Vogel den Antrag auf Jagdbefreiung aus ethischen Gründen auf ihren sieben Grundstücken in Wald, Ruhestetten und Hippetsweiler (Landkreis Sigmaringen). Die langjährige Vegetarierin kann es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren, wenn Jäger auf ihrem eigenen Grund und Boden Tiere tot schießen. "Jäger schießen aus dem Hinterhalt auf wehrlose Tiere und reißen gesunde Lebewesen mitten aus dem Leben", sagt sie gegenüber der Schwäbischen Zeitung.

  • Eulhof offiziell jagdfrei

    Der Eulhof - Lebenshof im Mainhardter Wald e.V. - in Baden Württemberg ist endlich offiziell jagdfrei! Die Grundstückseigentümer brauchten einen langen Atem: Ganze 6 Jahre mussten die Betreiber des Lebenshofs, Birgit Poller und Wolfgang Spitzlay, dafür kämpfen, bis die Jagd auf ihrem Grundstück endlich verboten wurde.

  • Bio-Hof mit 11 Hektar im Nordschwarzwald jagdfrei

    Familie Krauß betreibt den Buderhof, einen kleinen landwirtschaftlichen Bioland-Betrieb ohne Nutztierhaltung mit dem Schwerpunkt Getreide- und Kartoffelanbau im Nordschwarzwald. Die Tier- und Naturfreunde können die Jagd auf ihren landwirtschaftlichen Flächen nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren. Ihre 11,2 Hektar sind inzwischen offiziell jagdfrei.

  • Baden-Wü.: Flächen eines Bio-Landwirts jagdfrei

    In Baden-Württemberg wurde das Grundstück eines Bio-Landwirts im Landkreis Konstanz vorläufig befriedet. Die Behörde hat für die Flächen am 6.3.2013 einen vorläufigen Bescheid erteilt, also noch vor Inkrafttreten der Jagdgesetzänderung am 6.12.2013 in Kraft. Der Bio-Landwirt möchte auf seinen Flächen die ihm anvertraute Natur pflegen und das Leben von Pflanzen und Wildtieren schützen.

  • Baden-Wü.: Grundstück in Markdorf jagdfrei

    Das zwei Hektar große Grundstück von Rudolf Moser bei Markdorf im Bodenseekreis ist jetzt jagdrechtlich befriedet. Der Rentner musste erleben, wie Jäger auf seiner Obstwiese, auf der er ein Biotop angelegt hat, eine Treibjagd veranstalteten, So etwas will der Tierfreund nicht wieder erleben müssen.

  • Baden-Württemberg: Grundstück in Asch jagdfrei

    Ein 0,7 Hektar großes Grundstück in Asch im Alb-Donau-Kreis (Baden-Württemberg) ist jetzt offiziell jagdfrei. Unter Berufung auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 26.6.2012 hatten die Grundstückseigentümer Eveline Jedynak und Ralf Rieks bei der zuständigen Unteren Jagdbehörde den Antrag auf "Befreiung vom Zwang der Mitgliedschaft in einer Jagdgenossenschaft aus Gewissensgründen" gestellt. "Wir wollen nicht, dass auf unserem Grundstück ein Tier zu Schaden kommt."

  • Baden-Wü.: Grundstück bei Calw vorläufig befriedet

    In Baden-Württemberg hat das Landratsamt Calw 2013 einem Grundstückseigentümer vorläufig den Austritt aus der Jagdgenossenschaft gestattet.