Bürgerinitiative Zwangsbejagung ade

Treibjagd auf unserem Grundstück

Es war kurz vor Weihnachten 2006. Ich kam vormittags vom Einkaufen nach Hause, als ich am Anfang unserer Zuwegung (ca. 350m) zum Haus einige Jäger und Treiber sah. Ich hielt an, um ihnen zu sagen, dass auf unserem Grundstück nicht gejagt werden dürfe, da wir Tiere (2 Pferde, 3 Ziegen, 3 Schafe, 2 Katzen und einiges Geflügel) hätten.
Einer der Jäger meinte, sie würden schon aufpassen, ein anderer reagierte ziemlich unwirsch. Ich fuhr zum Haus und ließ unsere 6 Hunde auf das vordere Grundstück (eingezäunt). Die Jäger und Treiber gingen unsere Auffahrt hoch und mussten dann, da sie an das Eingangstor stießen, auf das Nebengrundstück ausweichen. Mir kam dann plötzlich der Gedanke, daß sie hinter dem Haus vielleicht doch unser Grundstück betreten würden, da es nur auf einer Seite provisorisch eingezäunt ist. Ich nahm einen Hund an der Leine mit und verließ das Haus und sah dann auch, wie ein Jäger und ein Treiber auf unserem Grundstück liefen.Sie waren schon ein ganzen Stück voraus, so daß ich hinterherjoggen musste, um sie zu erreichen. Ich rief mehrfach ihnen zu, sie mögen bitte warten - keine Reaktion. Darauf hin rief ich, dass dies Privatbesitz sei und sie unser Grundstück unverzüglich zu verlassen hätten. Keine Reaktion!
Erst nach mehrmaliger Aufforderung meinerseits - sie hatten zwischenzeitlich fast das Ende
erreicht (Grundstück ca. 5 ha), drehte der Jäger sich zu mir um und meinte, ich solle mal im Gesetz nachlesen, dann ging er weiter. Ich wies ihn darauf hin, dass, falls sie den selben Weg hier zurückkämen, unsere Hunde hier herumliefen, worauf er mir nur antwortete: "Dann sind es Ihre Hunde gewesen!"
Um weitere Eskalation zu vermeiden, ging ich ins Haus zurück. Wir schrieben darauf hin an die Untere Jagdbehörde in Stade, worauf sich der Oberjägermeister bei uns meldete und mich nach dem Vorfall befragte und mir sagte, dass der Jäger behauptet habe, ich hätte ihm gesagt, dass ich unsere Hunde auf ihn hetzen wolle. Er sagte mir auch, dass dieses Gesetz wohl aus dem Jahr 1933(!!) stammte und es mit anderen Anwohnern wohl weitaus heftigere Vorfälle gegeben habe, als mit mir.
Nach diesem Gespräch bekamen wir ein weiteres Schreiben der Unteren Jagdbehörde mit dem Inhalt, dass jetzt wohl alles geklärt sei. Auf unsere Antwort, dass wir keine Jagd auf unserem Grundstück duldeten, erhielten wir dann die Antwort, dass es dieses Gesetz gebe, ebenso nicht die Möglichkeit eines Austritts aus der Zwangsmitgliedschaft und entsprechendes Urteil vom Dez. 2006, aber dass man uns in Zukunft rechtzeitig von der Jagd benachrichtigen würde,um die Tiere in Sicherheit zu bringen.
Dies mag zwar aufgrund der geltenden Gesetzeslage ein Entgegenkommen sein, ist uns aber absolut nicht ausreichend, da wir auf unserem Grundstück keine Tötung an Tieren dulden (werden). Erwähnen möchte ich noch, dass wir Vegetarier sind und die Tiere, bis auf Pferde und Hunde, vom Vorbesitzer übernommen haben, damit diese nicht beim Schlachter landen.

Kathrin H.

Keine Jäger auf meinem Grundstück! Die Tatsache, dass gegen meinem Willen Jäger auf meinem eigenen Grundstück ihre Herrenmenschen-Mentalität ausleben, darauf Hochsitze errichten und arglose Tiere abknallen oder zu Tode quälen dürfen, also genau das tun dürfen, von dem sich wirkliche Naturfreunde mit Scheu und Ekel abwenden, sollte endlich auch von deutschen Gerichten als himmelschreiendes Unrecht verurteilt werden!

Protest gegen Zwangsbejagung Seit über zehn Jahren besitze ich ein Hanggrundstück bewachsen mit Eichen und Büschen, 2000qm ...

Treibjagd auf unserem Grundstück Es war kurz vor Weihnachten 2006. Ich kam vormittags vom Einkaufen nach Hause, als ich am Anfang unserer Zuwegung (ca. 350m) zum Haus einige Jäger und Treiber sah. Ich hielt an, um ihnen zu sagen, dass auf unserem Grundstück nicht gejagt werden dürfe, da wir Tiere (2 Pferde, 3 Ziegen, 3 Schafe, 2 Katzen und einiges Geflügel) hätten.

Bericht eines tierfreundlichen Grundeigentümers Ich besitze seit den 90er Jahren auf einem Höhenrücken am Rande eines kleinen Dorfes im Ostharz (Kreis Quedlinburg/Sachsen-Anhalt) zwei längliche schmale Flurstücke. Trotzdem sich die Jäger dort also noch nach alten DDR-Vorschriften richten (Jagdwaffenverbot innerhalb 200 Metern von Häusern), wollte die Jagdbehörde auf meinen Antrag im November 2002 mein für Natur und Tiere geschaffenes Biotop nicht aus dem Jagdbezirk entlassen.

Erfahrungen eines Ökolandwirts „Die Jäger schossen auf die Tiere und wir konnten nichts dagegen tun“

Töten ist sein Hobby Nebenbei ist eine Katze aus einem nahegelegen Ort in eine Jägerfalle gegangen, wo sie nach zwei Wochen tot gefunden wurde. Die Falle war angeblich schon längst nicht mehr in Betrieb (warum also gespannt?). Und ein Fohlen meiner Mutter wurde auf der Weide ins Auge geschossen und starb. (vorausgegangen war ein Streit, in dem der Jäger darauf bestand, dass die Pferde aufgrund einer Treibjagd am nächsten Morgen weg müssten- nur wohin so schnell?)

Umzingelt Wir haben 14 Pferde und haben seit kurzer Zeit einen Hof gekauft mit 10 ha Weideland um den Hof herum. Drei kleine »Wäldchen« umzingeln unseren Hof und die Tierartenvielfalt ist enorm. Unter anderem leben Käuzchenarten, Fledermäuse, Mäusebussarde, Rehe, Füchse, Marder, wie natürlich auch Fasane und Hasen und Kaninchen in unserer unmittelbaren Nähe. Nun liegt unser Land in einem Jagdbezirk und gestern haben sich die Jäger für Mittags bei uns angemeldet.

Unterlassungsklage gegen Jäger Als Besitzer einer großen Weide, auf der wir im Sommer unsere Pferde, und auch Kühe, weiden lassen kommt es regelmäßig zu Auseinandersetzungen mit dem Jagdpächter und seinen Kollegen.

Jägerterror auf Pferdehof Ende 2003 schoss ein Jäger gezielt in eine Pferdekoppel und ließ anschließend durch seinen Jagdhund eine tote Krähe apportieren. Darauf angesprochen, dass dort Pferde auf der Koppel stehen, meinte er: »Es wäre nicht schlimm, wenn ein Pferd getroffen wird.«

Auf eigenem Grundstück bedroht Am 28.01.2006 ging ich um 14.45 Uhr mit dem Welpen unseres Stallbesitzers auf der Ovalbahn unserer Reitanlage spazieren. Hinter dieser Bahn befindet sich ein ca. 5 Meter breites, sehr dichtes Gebüsch. Man kann also nicht sehen, ob sich jemand hinter der Reitbahn befindet. Plötzlich fällt direkt hinter dem Gebüsch ein Schuss.

Jäger schoss meine Katze Ich habe etwas außerhalb meines Wohnortes einen kleinen Pferdeoffenstall mit anschließender Koppe...