Bürgerinitiative Zwangsbejagung ade

Protest gegen Zwangsbejagung


Seit über zehn Jahren besitze ich ein Hanggrundstück – bewachsen mit Eichen und Büschen, 2000qm – in Gadheim / Güntersleben bei Würzburg. Da an die obere Grundstücksgrenze eine Agrarwüste, an die untere ein verschmutzter Bach ohne jegliches Leben anschließt, betrachtete ich dieses Grundstück immer als Schutzraum für Tiere.

Nachdem ich jetzt zufällig erfahren habe, dass sich Jäger das Recht nehmen, in meinem Eigentum zu jagen und zu töten, kann ich mir jetzt einige Geschehnisse erklären:

- Am oberen Ende des Grundstücks wurde die Buschreihe immer offen gehalten

- Letztes Jahr wurde Zementerde abgeladen, wohl um eine Rampfe zu schaffen, um das Eindringen für Drückjagden zu erleichtern

- Die vielen Mauern stürzen jedes Jahr teilweise ein, wohl hervorgerufen durch das Hetzen der Tiere durch mein Grundstück

Mein Verweilen in diesem Grundstück ist jetzt von großer Angst um meine drei Hunde begleitet, ähnelt doch einer einem Fuchs.

Die Begründung des Herrn Rumpel, untere Jagdbehörde, der Jäger sorge sich in meinem Grundstück um den Wildverbiss, kann ich nicht anerkennen.

Daher protestiere ich gegen eine zwanghafte Mitgliedschaft in der Jagdgenossenschaft Güntersleben, da ich grundsätzlich gegen das Morden und Abschlachten von Tieren bin.

Ursula Becker
Würzburg, 5.3.07

Keine Jäger auf meinem Grundstück! Die Tatsache, dass gegen meinem Willen Jäger auf meinem eigenen Grundstück ihre Herrenmenschen-Mentalität ausleben, darauf Hochsitze errichten und arglose Tiere abknallen oder zu Tode quälen dürfen, also genau das tun dürfen, von dem sich wirkliche Naturfreunde mit Scheu und Ekel abwenden, sollte endlich auch von deutschen Gerichten als himmelschreiendes Unrecht verurteilt werden!

Protest gegen Zwangsbejagung Seit über zehn Jahren besitze ich ein Hanggrundstück bewachsen mit Eichen und Büschen, 2000qm ...

Treibjagd auf unserem Grundstück Es war kurz vor Weihnachten 2006. Ich kam vormittags vom Einkaufen nach Hause, als ich am Anfang unserer Zuwegung (ca. 350m) zum Haus einige Jäger und Treiber sah. Ich hielt an, um ihnen zu sagen, dass auf unserem Grundstück nicht gejagt werden dürfe, da wir Tiere (2 Pferde, 3 Ziegen, 3 Schafe, 2 Katzen und einiges Geflügel) hätten.

Bericht eines tierfreundlichen Grundeigentümers Ich besitze seit den 90er Jahren auf einem Höhenrücken am Rande eines kleinen Dorfes im Ostharz (Kreis Quedlinburg/Sachsen-Anhalt) zwei längliche schmale Flurstücke. Trotzdem sich die Jäger dort also noch nach alten DDR-Vorschriften richten (Jagdwaffenverbot innerhalb 200 Metern von Häusern), wollte die Jagdbehörde auf meinen Antrag im November 2002 mein für Natur und Tiere geschaffenes Biotop nicht aus dem Jagdbezirk entlassen.

Erfahrungen eines Ökolandwirts „Die Jäger schossen auf die Tiere und wir konnten nichts dagegen tun“

Töten ist sein Hobby Nebenbei ist eine Katze aus einem nahegelegen Ort in eine Jägerfalle gegangen, wo sie nach zwei Wochen tot gefunden wurde. Die Falle war angeblich schon längst nicht mehr in Betrieb (warum also gespannt?). Und ein Fohlen meiner Mutter wurde auf der Weide ins Auge geschossen und starb. (vorausgegangen war ein Streit, in dem der Jäger darauf bestand, dass die Pferde aufgrund einer Treibjagd am nächsten Morgen weg müssten- nur wohin so schnell?)

Umzingelt Wir haben 14 Pferde und haben seit kurzer Zeit einen Hof gekauft mit 10 ha Weideland um den Hof herum. Drei kleine »Wäldchen« umzingeln unseren Hof und die Tierartenvielfalt ist enorm. Unter anderem leben Käuzchenarten, Fledermäuse, Mäusebussarde, Rehe, Füchse, Marder, wie natürlich auch Fasane und Hasen und Kaninchen in unserer unmittelbaren Nähe. Nun liegt unser Land in einem Jagdbezirk und gestern haben sich die Jäger für Mittags bei uns angemeldet.

Unterlassungsklage gegen Jäger Als Besitzer einer großen Weide, auf der wir im Sommer unsere Pferde, und auch Kühe, weiden lassen kommt es regelmäßig zu Auseinandersetzungen mit dem Jagdpächter und seinen Kollegen.

Jägerterror auf Pferdehof Ende 2003 schoss ein Jäger gezielt in eine Pferdekoppel und ließ anschließend durch seinen Jagdhund eine tote Krähe apportieren. Darauf angesprochen, dass dort Pferde auf der Koppel stehen, meinte er: »Es wäre nicht schlimm, wenn ein Pferd getroffen wird.«

Auf eigenem Grundstück bedroht Am 28.01.2006 ging ich um 14.45 Uhr mit dem Welpen unseres Stallbesitzers auf der Ovalbahn unserer Reitanlage spazieren. Hinter dieser Bahn befindet sich ein ca. 5 Meter breites, sehr dichtes Gebüsch. Man kann also nicht sehen, ob sich jemand hinter der Reitbahn befindet. Plötzlich fällt direkt hinter dem Gebüsch ein Schuss.

Jäger schoss meine Katze Ich habe etwas außerhalb meines Wohnortes einen kleinen Pferdeoffenstall mit anschließender Koppe...