Bürgerinitiative Zwangsbejagung ade

Keine Jäger auf meinem Grundstück!

Allzeit bereit!

Seit Jahren engagiere ich mich im Tierschutz und habe aus Gewissengründen dem Fleischverzehr abgeschworen. Erfahrungen mit Jägern gab es im Laufe dieser Jahre reichlich. Abgesehen von den Leiden der Hilflosesten und Schwächsten unter uns, den Tieren, sind es besonders die Damen und Herren in ihren grünen Metzgerkitteln, denen ich meine Motivation verdanke. Denn auf keinem anderen Gebiet der „Tiernutzung“ paart sich Arroganz mit Verlogenheit in ähnlichen Dimensionen. Nur einmal durfte ich erleben, dass ein Jäger mir seine wahren Beweggründe für die bewaffnete „Hege und Pflege“ gestand. Heute bin ich absolut davon überzeugt, dass nahezu alle Jägerinnen und Jäger diese Wahrheit tief in ihren Rucksäcken mit sich herumtragen: „Ich jage, weil mir das Jagen Spaß macht – ich töte gerne!“
Von den Phrasen über das Gleichgewicht in der Natur, von den fehlenden Wölfen usw. machte dieser Jäger keinen Gebrauch. Er sagte ausnahmsweise einfach nur mal die Wahrheit!

Keine Frage, den Jägern macht das Töten Spaß, es ist ihnen zu einem Bedürfnis geworden. Werden sie dabei gestört, unterstreichen sie mit mehr oder minder drastischen Reaktionen, wie sehr ihnen am Tötungsgenuss gelegen ist. Der gestörte Waidmann ähnelt dann häufig einem ausrastenden Drogensüchtigen, dem der nächste „Schuss“ weggenommen wurde. Pilzsammler, Jogger, Hundebesitzer und viele andere „Feindbilder“ der Jägerclique werden dies bestätigen können.

Ich möchte an dieser Stelle nur kurz von einer Erfahrung berichten, die meine Frau beim Spazierengehen mit unserem Hund machen musste: Sie gingen auf einem Feldweg. Der Hund sprang wie immer seine Freudensprünge, rannte bevorzugt im daneben liegenden Entwässerungsgraben hin und her und steckte seine neugierige Nase in dieses und jenes Mauseloch. Allmählich näherten sie sich einem Maisfeld. Der hoch stehende Mais verdeckte einen in unmittelbarer Nähe arbeitenden Landwirt. Der Hund hatte ihn zuerst entdeckt und sprang arglos auf ihn zu. Meine Frau, etwa 30 Schritte davon entfernt, erkannte den Landwirt. Er war ihr auch als Jäger bekannt!
Zu dieser Zeit muss der Jäger ein besonders eifriger gewesen sein – und er ist es bestimmt auch heute noch. „Allzeit bereit für den Dienst an der Natur!“ so lautete wohl sein Jägermotto – und so lautet es bestimmt auch heute noch. Denn selbst bei seinen Feldarbeiten wollte er auf eine Waffe nicht verzichten. „Wenn der Hund noch näher kommt, knall ich ihn ab!“ sprachs und zog eine Pistole aus seiner Hosentasche. Zum Glück kam unser Hund nicht näher! Er verzichtete freiwillig auf die Bekanntschaft mit diesem Jäger.

Der Vorfall nahm somit ein glimpfliches Ende. Unser Hund kam mit dem Leben und meine Frau mit einem ziemlichen Schrecken davon. Die Vorstellung aber, dass andere „Spaziergänger“ in ähnlichen Situationen weniger Glück hatten, stimmt mich einfach nur traurig. Und die Tatsache, dass gegen meinem Willen Jäger auf meinem eigenen Grundstück ihre Herrenmenschen-Mentalität ausleben, darauf Hochsitze errichten und arglose Tiere abknallen oder zu Tode quälen dürfen, also genau das tun dürfen, von dem sich wirkliche Naturfreunde mit Scheu und Ekel abwenden, sollte endlich auch von deutschen Gerichten als himmelschreiendes Unrecht verurteilt werden!

Roland Dunkel

Keine Jäger auf meinem Grundstück! Die Tatsache, dass gegen meinem Willen Jäger auf meinem eigenen Grundstück ihre Herrenmenschen-Mentalität ausleben, darauf Hochsitze errichten und arglose Tiere abknallen oder zu Tode quälen dürfen, also genau das tun dürfen, von dem sich wirkliche Naturfreunde mit Scheu und Ekel abwenden, sollte endlich auch von deutschen Gerichten als himmelschreiendes Unrecht verurteilt werden!

Protest gegen Zwangsbejagung Seit über zehn Jahren besitze ich ein Hanggrundstück bewachsen mit Eichen und Büschen, 2000qm ...

Treibjagd auf unserem Grundstück Es war kurz vor Weihnachten 2006. Ich kam vormittags vom Einkaufen nach Hause, als ich am Anfang unserer Zuwegung (ca. 350m) zum Haus einige Jäger und Treiber sah. Ich hielt an, um ihnen zu sagen, dass auf unserem Grundstück nicht gejagt werden dürfe, da wir Tiere (2 Pferde, 3 Ziegen, 3 Schafe, 2 Katzen und einiges Geflügel) hätten.

Bericht eines tierfreundlichen Grundeigentümers Ich besitze seit den 90er Jahren auf einem Höhenrücken am Rande eines kleinen Dorfes im Ostharz (Kreis Quedlinburg/Sachsen-Anhalt) zwei längliche schmale Flurstücke. Trotzdem sich die Jäger dort also noch nach alten DDR-Vorschriften richten (Jagdwaffenverbot innerhalb 200 Metern von Häusern), wollte die Jagdbehörde auf meinen Antrag im November 2002 mein für Natur und Tiere geschaffenes Biotop nicht aus dem Jagdbezirk entlassen.

Erfahrungen eines Ökolandwirts „Die Jäger schossen auf die Tiere und wir konnten nichts dagegen tun“

Töten ist sein Hobby Nebenbei ist eine Katze aus einem nahegelegen Ort in eine Jägerfalle gegangen, wo sie nach zwei Wochen tot gefunden wurde. Die Falle war angeblich schon längst nicht mehr in Betrieb (warum also gespannt?). Und ein Fohlen meiner Mutter wurde auf der Weide ins Auge geschossen und starb. (vorausgegangen war ein Streit, in dem der Jäger darauf bestand, dass die Pferde aufgrund einer Treibjagd am nächsten Morgen weg müssten- nur wohin so schnell?)

Umzingelt Wir haben 14 Pferde und haben seit kurzer Zeit einen Hof gekauft mit 10 ha Weideland um den Hof herum. Drei kleine »Wäldchen« umzingeln unseren Hof und die Tierartenvielfalt ist enorm. Unter anderem leben Käuzchenarten, Fledermäuse, Mäusebussarde, Rehe, Füchse, Marder, wie natürlich auch Fasane und Hasen und Kaninchen in unserer unmittelbaren Nähe. Nun liegt unser Land in einem Jagdbezirk und gestern haben sich die Jäger für Mittags bei uns angemeldet.

Unterlassungsklage gegen Jäger Als Besitzer einer großen Weide, auf der wir im Sommer unsere Pferde, und auch Kühe, weiden lassen kommt es regelmäßig zu Auseinandersetzungen mit dem Jagdpächter und seinen Kollegen.

Jägerterror auf Pferdehof Ende 2003 schoss ein Jäger gezielt in eine Pferdekoppel und ließ anschließend durch seinen Jagdhund eine tote Krähe apportieren. Darauf angesprochen, dass dort Pferde auf der Koppel stehen, meinte er: »Es wäre nicht schlimm, wenn ein Pferd getroffen wird.«

Auf eigenem Grundstück bedroht Am 28.01.2006 ging ich um 14.45 Uhr mit dem Welpen unseres Stallbesitzers auf der Ovalbahn unserer Reitanlage spazieren. Hinter dieser Bahn befindet sich ein ca. 5 Meter breites, sehr dichtes Gebüsch. Man kann also nicht sehen, ob sich jemand hinter der Reitbahn befindet. Plötzlich fällt direkt hinter dem Gebüsch ein Schuss.

Jäger schoss meine Katze Ich habe etwas außerhalb meines Wohnortes einen kleinen Pferdeoffenstall mit anschließender Koppe...