Bürgerinitiative Zwangsbejagung ade

Jägerterror auf Pferdehof

Einige Beispiele von unserem Reiterhof Gut Eilen in Niederzier: Ende 2003 schoss ein Jäger gezielt in eine Pferdekoppel und ließ anschließend durch seinen Jagdhund eine tote Krähe apportieren. Darauf angesprochen, dass dort Pferde auf der Koppel stehen, meinte er: »Es wäre nicht schlimm, wenn ein Pferd getroffen wird.«

An einem anderen Tag stand ein Jäger mit seinem ca. 6 Jahre alten Enkel an unserer ca. 1 km langen Reitbahn und ballerte einfach so mehrmals in die Luft. Ein anderes Mal wollten wir ein Pferd im Innenhof medizinisch behandeln, als mehrere Schüsse fielen. Das Pferd stieg, zum Glück wurde niemand verletzt. Reitstunden wurden beim Erscheinen der Jäger mehrfach aus Gefährdungsgründen abgebrochen.
Ende 2004 brachten wir zwei Pferde von einer Weide zur anderen, als parallel zu uns, ca. 250 Meter entfernt, ein Jäger aus seinem Geländewagen ausstieg und schoss (er hatte uns natürlich gesehen). Die Pferde reagierten in dieser Situation überaus panisch, und wir konnten sie nur mit Müh und Not auf die andere Weide verbringen, ohne dass Mensch und Tier etwas passierte. Als wir den Jäger auf die Gefährdung ansprachen, gab es eine schroffe Beleidigung: »Was willst du eigentlich, du kleines dummes Arschloch?« Andere Beleidigungen folgten im Weggehen.

Polizei: Anzeige gegen Jäger? - Keine Chance!

Letzter Vorfall wurde bei der Polizei angezeigt. Dort wollte man außer der Beleidigung die Gefährdung nicht aufnehmen. Ich habe den Polizisten gefragt, ob wir uns die Anzeige hätten sparen können. Er bejahte dies unumwunden mit dem Hinweis, gegen Jäger keine Chance zu haben. Leider sind die ersten drei Vorfälle aus reiner Gutmütigkeit nicht zur Anzeige gebracht worden. Der letzte Vorfall wurde u.a. auch der hiesigen Unteren Jagdbehörde angezeigt. Dort wurde nach diversem nichtssagenden Schriftverkehr auf Grund von vorsätzlichen Verschleierungen der Behörde eine Dienstaufsichtsbeschwerde erstattet.
Letzte Woche haben wir vom Amtsgericht Jülich eine Abladung zu dem bevorstehenden Gerichtstermin am 11.05.2005 ohne jede Begründung erhalten. Wir haben daraufhin bei Gericht schriftlich um Sachstandsmitteilung gebeten. Heute kam die Antwort: »In der Strafsache ..... wird mitgeteilt, dass das Verfahren vorläufig gegen Zahlung einer Geldbuße eingestellt worden ist.«
Hieran kann man genau erkennen, wie Verfahren, die einen Jäger betreffen, gehandhabt werden.

Der Besitzer muss auf seinem Grund und Boden selbst entscheiden können, ob dort gejagt wird oder nicht!

Vor allem darf in direkter Nähe solcher Höfe nicht einfach ohne Rücksicht auf die Gefährdung von Mensch und Tier geschossen werden. Dies verbietet eigentlich § 20 des Bundesjagdgesetzes, an den sich leider kein Hobby-Jäger hält. Wir und die anderen Reiter, die ihre Pferde bei uns untergebracht haben, lehnen die Jagd aus ethischen Gründen grundsätzlich ab und sehen hier die Menschenrechte verletzt.

Hans-Willi Doll

Unser Eigentum wird gegen unseren Willen bejagt!

Immer wieder hören und lesen wir, dass Reiter, Pferdehalter und im Außenbezirk liegende Höfe Probleme mit der lodengrünen Lobby haben. Hans-Willi Doll von Gut Eilen hofft daher, dass dieser Bericht über die Zwangsbejagung, dem Höfe im Außenbezirk ja leider unterliegen, auch andere Hofbesitzer auf den Plan rufen wird, die die Zwangsbejagung ihrer Grundstücke ablehnen.

Wenden Sie sich an Hans-Willy Doll.
Kontakt: guteilen@aol.com

Keine Jäger auf meinem Grundstück! Die Tatsache, dass gegen meinem Willen Jäger auf meinem eigenen Grundstück ihre Herrenmenschen-Mentalität ausleben, darauf Hochsitze errichten und arglose Tiere abknallen oder zu Tode quälen dürfen, also genau das tun dürfen, von dem sich wirkliche Naturfreunde mit Scheu und Ekel abwenden, sollte endlich auch von deutschen Gerichten als himmelschreiendes Unrecht verurteilt werden!

Protest gegen Zwangsbejagung Seit über zehn Jahren besitze ich ein Hanggrundstück bewachsen mit Eichen und Büschen, 2000qm ...

Treibjagd auf unserem Grundstück Es war kurz vor Weihnachten 2006. Ich kam vormittags vom Einkaufen nach Hause, als ich am Anfang unserer Zuwegung (ca. 350m) zum Haus einige Jäger und Treiber sah. Ich hielt an, um ihnen zu sagen, dass auf unserem Grundstück nicht gejagt werden dürfe, da wir Tiere (2 Pferde, 3 Ziegen, 3 Schafe, 2 Katzen und einiges Geflügel) hätten.

Bericht eines tierfreundlichen Grundeigentümers Ich besitze seit den 90er Jahren auf einem Höhenrücken am Rande eines kleinen Dorfes im Ostharz (Kreis Quedlinburg/Sachsen-Anhalt) zwei längliche schmale Flurstücke. Trotzdem sich die Jäger dort also noch nach alten DDR-Vorschriften richten (Jagdwaffenverbot innerhalb 200 Metern von Häusern), wollte die Jagdbehörde auf meinen Antrag im November 2002 mein für Natur und Tiere geschaffenes Biotop nicht aus dem Jagdbezirk entlassen.

Erfahrungen eines Ökolandwirts „Die Jäger schossen auf die Tiere und wir konnten nichts dagegen tun“

Töten ist sein Hobby Nebenbei ist eine Katze aus einem nahegelegen Ort in eine Jägerfalle gegangen, wo sie nach zwei Wochen tot gefunden wurde. Die Falle war angeblich schon längst nicht mehr in Betrieb (warum also gespannt?). Und ein Fohlen meiner Mutter wurde auf der Weide ins Auge geschossen und starb. (vorausgegangen war ein Streit, in dem der Jäger darauf bestand, dass die Pferde aufgrund einer Treibjagd am nächsten Morgen weg müssten- nur wohin so schnell?)

Umzingelt Wir haben 14 Pferde und haben seit kurzer Zeit einen Hof gekauft mit 10 ha Weideland um den Hof herum. Drei kleine »Wäldchen« umzingeln unseren Hof und die Tierartenvielfalt ist enorm. Unter anderem leben Käuzchenarten, Fledermäuse, Mäusebussarde, Rehe, Füchse, Marder, wie natürlich auch Fasane und Hasen und Kaninchen in unserer unmittelbaren Nähe. Nun liegt unser Land in einem Jagdbezirk und gestern haben sich die Jäger für Mittags bei uns angemeldet.

Unterlassungsklage gegen Jäger Als Besitzer einer großen Weide, auf der wir im Sommer unsere Pferde, und auch Kühe, weiden lassen kommt es regelmäßig zu Auseinandersetzungen mit dem Jagdpächter und seinen Kollegen.

Jägerterror auf Pferdehof Ende 2003 schoss ein Jäger gezielt in eine Pferdekoppel und ließ anschließend durch seinen Jagdhund eine tote Krähe apportieren. Darauf angesprochen, dass dort Pferde auf der Koppel stehen, meinte er: »Es wäre nicht schlimm, wenn ein Pferd getroffen wird.«

Auf eigenem Grundstück bedroht Am 28.01.2006 ging ich um 14.45 Uhr mit dem Welpen unseres Stallbesitzers auf der Ovalbahn unserer Reitanlage spazieren. Hinter dieser Bahn befindet sich ein ca. 5 Meter breites, sehr dichtes Gebüsch. Man kann also nicht sehen, ob sich jemand hinter der Reitbahn befindet. Plötzlich fällt direkt hinter dem Gebüsch ein Schuss.

Jäger schoss meine Katze Ich habe etwas außerhalb meines Wohnortes einen kleinen Pferdeoffenstall mit anschließender Koppe...