Bürgerinitiative Zwangsbejagung ade

Erfahrungsberichte

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Jäger erschießen Tiere vor unseren Augen

Die Jäger stehen gerade ca. 500m von unserm Haus und erschießen die Tiere. Ich will das nicht ansehen und meine Kinder sollen das auch nicht zu sehen bekommen! Ich hasse sie alle, die die Lebewesen so herzlos töten! Warum ist das noch erlaubt in Deutschland!!!!!?????

Tam Herding

Grundstück kurz vor der Befriedung

Das Verfahren der jagdrechtlichen Befriedung meiner Grundstücke durch die Untere Jagdbehörde Bad Kissingen ist fast abgeschlossen. Kostenpunkt: knapp € 2.000,00. Ich hatte fast nicht mehr daran geglaubt, dass daraus noch etwas wird. Von all den angerichteten Schäden, Ausfällen und Schikanen einmal abgesehen. Jäger sind an vielen Stellen aktiv, wenn diese nur irgendwie eine Möglichkeit haben. Es waren schlimme Jahre. Ich darf nicht daran denken, wie sehr einst meine Mutter darunter gelitten hat.

Erika Preus

... damit jeder "mal zum Schuss kommt"

Ein Jäger erzählte mir jüngst, dass sich die Jägerschaft untereinander immer zu Gesellschaftsjagden einlade, damit auch jeder "mal zum Schuss" kommt, was ja ein solches Lustvergnügen bereitet (siehe Buch, Autor: Florian Asche, Titel: "Jagen, Sex und Tiere essen") , dass es keinem dieser Perverslinge vorzuenthalten ist (was ganz unverhohlen in Jägerforen sogar auch so beim Namen genannt wird). Dort könnte es sein, dass immer mal wieder "schwarze Schafe" dabei wären, die auf nicht freigegebenes Wild schießen würden. Erst letztes Jahr habe ein solches "schwarzes Schaf" ein Reh-Muttertier erschossen und er selbst habe dann das Kitz, welches zunächst auf die totgeschossene Rehmutter zulaufen wollte, verfolgen und erschießen müssen. Wie sich herausstellte, war dieser Vorfall natürlich nicht bei der zuständigen Behörde von der Jägerschaft gemeldet worden. Die zuständige Behörde gab sogar wortwörtlich an, dass sie nichts unternehmen könne, wenn sich die Jägerschaft (wie so oft) zu Schulterschluss, Geheimhaltung und Verschwiegenheit entscheide, anstatt zu Aufklärung und Verantwortlichkeit.
Lustigerweise sitzen auch in solchen verantwortlichen Behörden bevorzugt "Ableger" der verfilzten Jägerlobbyschaft, wenn nicht sogar selbst Hobbyjäger (siehe Fall: Udo Wedekind, Umweltamt, Thüringen, Elefantenabschuss in Botswana). Wann kommt es endlich zu dem dringend notwendigen Zusammenschluss ALLER gegnerischen Organisationen? Ähnlich wie es die Jägerschaft untereinander tut, müssen sich ALLE Gegner solidarisieren und aufstehen, um dem unethischen verrohten Treiben endgültig ein Ende zu setzen.
Es darf keine gesellschaftliche Akzeptanz mehr geben. Diese message muss "oben" (Politik) genauso wie in der Gesetzesgebung ankommen. Diese Perverslinge müssen als solche ins Abseits der Gesellschaft gestellt werden (0.4% d. Gesamtbevölkerung diktieren hier das Treiben? - Hallo?). Wenn alles totgeschossen ist, sind wir dann dran? (siehe A. Breivik: Verrohungsargument (Immanuel Kant): vom passionierten Hobbyjäger zum Serienmörder)
Jäger dürfen eine unbegrenzte Anzahl an Langfeuerwaffen besitzen - wie toll...man bewaffnet pervertierte Menschen, die ausgesprochene Lust daran empfinden (die krankhafterweise s.o. auch offensichtlich noch sexuell emfunden wird - d.h. Erektion/Samenerguss (?) bei Abschuss eines Tieres ? - wie abartig ist das denn?), die schwächsten Mitgeschöpfe unserer Gesellschaft - ahnungslose vollkommen wehrloseTiere aus dem Hinterhalt in Heimtücke zu erschiessen. Das ist so ziemlich der feigeste Akt, den man sich vorstellen kann. Was müssen das für armselige minderbemittelte Menschen sein? Dieses Treiben beschreibt den Wunsch nach Ausleben von Macht und Gewalt in einem vollkommen insuffizienten und minderbemittelten Menschen, der eher in eine therapeutische Einzelbetreuung gehört, als bewaffnet auf einen Hochsitz.
Monika Sadler, Angestellte, NRW

Jagd bis an die Haustür

Habe vor geraumer Zeit einen Antrag auf Befriedung gestellt. Ich hoffe sehr, dass mein Anwesen - liegt im Außenbereich - nebst den auswärtigen Grundstücken bald jagdfrei ist.
Die Jagd geht sozusagen bis an die Haustür. Meine Haustiere sind offensichtlich Freiwild. Jäger haben ganz besondere Privilegien, wie ich immer wieder merke. Verletzen und knallen Haustiere ab, was nach unserer derzeit miserablen Gesetzeslage irgendwie in Ordnung zu sein scheint. Nutzen bei mir die Wege ab und halten sich bei Sanierungen schön zurück. Jagd, Abschuss von Haustieren, Grundstücksspekulationen und allerlei Schikanen gehören offensichtlich zusammen. Jäger, Bürgermeister, Ratsherren und Landwirte sitzen oft in einem Boot. Bei uns ist der Jäger nun auch 1. Bürgermeister.
Erika Preus

Hund als Fallenopfer

Am Mittwochabend, den 12.2.2014, ist unser elfjähriger Hovawardrüde ausgebüxt (läufige Hündinnen). Am Sonntagnachmittag (nach vier Tagen und vier Nächten) wurde der Rüde völlig apathisch und dehydriert an der Kreisstraße in der Nähe unseres Hofes auf dem Grünstreifen aufgefunden. Der Rüde war vollkommen bewegungsunfähig. Wie er dort hingekommen ist, bleibt völlig unklar. Er hat sich eine lebensgefährliche Knochen- und Gelenkverletzung am linken Vorderlauf zugezogen. Auch nach Meinung der Tierärzte stammt diese mit größter Wahrscheinlichkeit von einer Schlagfalle.

Andere Ursachen wären hypothetisch denkbar, aber nicht plausibel aufgrund des Befundes und der Sachlage.

Der Hovaward

wurde mit einer lebensgefährlichen Knochen- und Gelenkverletzung am linken Vorderbein gefunden. Aufgrund der Verletzung gehen die Tierärzte davon aus, dass der Hund in eine Schlagfalle geraten ist. Bild oben: Innenseite des Beins · Unten: Außenseite

Diese tierquälerische Sitte des Fallenstellens, die immer noch gegen Füchse, Marder und ähnliche Wildtiere eingesetzt wird auf den Dörfern und für große Tiere und Kinder gleichermaßen zugänglich und gefährlich ist, ist äußerst verantwortungslos und gefährlich dazu. Tiere, die darin geraten, verrecken auf übelste Weise oder werden erschlagen - und nur die wenigsten Fälle werden bekannt.
Es ist nicht meine Absicht, pauschal Jäger zu verunglimpfen. Fälle wie dieser sollten aber schon zum Anlass genommen werden, äußerst kritisch über die heute übliche Form des Jagens zu berichten, ob diese nun von jagdberechtigten oder anderen Personen ausgeführt wird.
Insbesondere hege ich persönlich inzwischen eine tiefe Abscheu gegen die Jagd auf Prädatoren (Beutegreifer) jeder Art, da diese immer noch von Jägern für das Wildsterben, Seuchen und die Notwendigkeit der Jagd im Allgemeinen verantwortlich gemacht wird, wo die Gründe doch eher in einer immer rücksichtsloseren Landbewirtschaftung, mangelnden Rückzugsräumen und erheblichen Einträgen und Emissionen von Industrie, Verkehr und Besiedlung liegen.

Daher halte ich die Einrichtung der Zwangsbejagung und deren Beibehaltung für eine unkluge Klientelpolitik, die einen Dialogprozess von Gegnern und Befürwortern der Jagd nahezu unmöglich macht. Auch heute schon gibt es unter Jägern vorbildliche Reformkräfte; leider sind sie jedoch noch eine Ausnahme ohne Meinungs- und Richtlinienkompetenz. Die Einrichtung von Schutzräumen und Inseln für Tiere halte ich für dringend geboten, da wie unser Fall zeigt, allerorten auf Tiere Jagd gemacht wird. Auch Tiere haben ein Recht auf Frieden und Räume, in denen die Natur ohne kulturelle Einflüsse wie z.B. die Jagd lebt. Und das auch außerhalb der wenigen großen Naturschutzgebiete in Deutschland. Der Mythos von Hege und Pflege, den die Jägerschaft sich so gerne zu eigen macht - wo gibt es das in der Realität? Ob und wie die Jägerschaft einen zeitgemäßen Zugang zu diesen hehren Zielen findet, daran wird sich zeigen, ob und inwiefern diese Jagd noch eine Berechtigung hat in der heutigen Zeit.

Die Zwangsbejagung der Grundstücke gehört in die ewigen Jagdgründe und ist Zeichen für die Anmaßung und Hybris derjenigen, die auf allen Grundstücken über Leben und Tod der Mitgeschöpfe entscheiden wollen. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Jägerschaft endlich um substanzielle Maßnahmen und Reformen bemüht anstatt PR-wirksam mit aufgeblähten Einzelprojekten (Insektenhotels, Kompensationsblühstreifen, Kinderaktionen etc.), die zwar die Öffentlichkeit und Medien einlullen, aber nur einen marginalen Einfluss auf die komplexen Lebensräume haben, die notwendig wären, um natürliche Gleichgewichte herzustellen.

Johann Meyer, 49637 Herbergen

Treibjagden über mein Land

Auch ich könnte diverse Berichte von (Treib-)Jagden über mein Land (100.000qm/10ha), auf dem meine Tiere (eigene Pferde, Berittpferde, RehaPferde...) liefen, beschreiben oder von unangekündigten Treibjagden direkt angrenzend an mein Land, so dass die Pferde panisch die Zäune durchbrachen...oder von einem Jäger, der ein unter Schock stehendes, aber ansonsten unverletztes Reh (ja, ich kann das von Berufs wegen beurteilen...) dass DIREKT VOR MEINEN KNIEN LAG erschoss, so dass mir Blut, Fleisch und Fell um die Ohren flog. Als ich Anzeige erstattete, legte man mir von Seiten der Staatsanwaltschaft nahe, "Ruhe zu geben", ansonsten werde man den Spieß umdrehen und ICH würde eine Anzeige bekommen.... Am übelsten war es für uns im Winter, wenn alles gefroren war, war unser kleiner See noch offen, da er von Quellen gespeist wurde, deshalb sammelten sich dort bei Frost die Enten. Das war wahrlich ein gedeckter Tisch für die "Jäger", brauchten sie sich doch nur um den See zu stellen und loszuballern. Auch ich kam mit nichts gegen diesen Wahnsinn an und wurde jeden Sonntagmorgen um 7.30 Uhr aus dem Bett geballert. Dann habe ich herausgefunden, was die "Herren" gar nicht mögen: gefilmt werden. Ich habe mich von da an jeden Sonntag morgen ab 7:15 Uhr mit einer Kamera an den See gestellt (mit Leuchtjacke, damit ich nicht "aus Versehen" bei drauf gehe), habe alle freundlich begrüßt, wenn sie kamen und dann munter drauflos gefilmt. Das haben sie zweimal mitgemacht... dann kamen sie nie wieder. :-) Ich kann es also nur empfehlen. Am besten dicht rangehen, das Gesicht filmen, den Hund, das Gewehr...das stresst die Herrschaften so, dass sie sich verziehen. :-)
Schreiber möchte anonym bleiben

Jäger auf meinem Grundstück

Wir sind gegen alle Jäger (MÖRDER) Alle aus der Familie gehen wir dann verteilt über unsere Weiden. Sie können dann nicht schießen und verpissen sich, nachdem sie uns beleidigt haben.. Die meisten von ihnen sind betrunken und machen mir richtig Angst ... ABER... wir bleiben auf unserem Grundstück. Unsere Pferde sind völlig verängstigt auch dafür haben sie keinerlei Verständnis...
Mutter, Niedersachsen

Eine Horde bewaffneter Männer

Ich besitze einen Wald. Dort steht mein Haus. Neulich kam meine 5 jährige Tochter erschrocken aus den Anlagen zu mir und rief: "Da schießen Männer auf mich" . Meine Kinder hatten im Wald "Verstecken" gespielt, als plötzlich eine Horde bewaffneter Männer auftauchte und mal wieder Vögel und Wild beschossen - zum Auffüllen ihrer leeren Kühltruhen? Machtbesessenheit? Selbst trugen sie Leuchtmäntel und Leuchtbänder - um sich zu schützen ? - Und trotzdem, unter den Jägern gibt es immer wieder Unfälle - und ich mache mir große Sorgen - wie sicher sind Kinder und Besucher auf meinem Grund? Ich bin erschrocken, wie einfach Menschen an Waffen kommen und sich behaupten dürfen. Ein Gespräch mit den Jägern war nicht möglich - Die Antwort: Lass uns mal zusammen einen trinken und die Sache klären....

Ich möchte anonym bleiben.

Weitere Erfahrungsberichte lesen

Keine Jäger auf meinem Grundstück! Die Tatsache, dass gegen meinem Willen Jäger auf meinem eigenen Grundstück ihre Herrenmenschen-Mentalität ausleben, darauf Hochsitze errichten und arglose Tiere abknallen oder zu Tode quälen dürfen, also genau das tun dürfen, von dem sich wirkliche Naturfreunde mit Scheu und Ekel abwenden, sollte endlich auch von deutschen Gerichten als himmelschreiendes Unrecht verurteilt werden!

Protest gegen Zwangsbejagung Seit über zehn Jahren besitze ich ein Hanggrundstück bewachsen mit Eichen und Büschen, 2000qm ...

Treibjagd auf unserem Grundstück Es war kurz vor Weihnachten 2006. Ich kam vormittags vom Einkaufen nach Hause, als ich am Anfang unserer Zuwegung (ca. 350m) zum Haus einige Jäger und Treiber sah. Ich hielt an, um ihnen zu sagen, dass auf unserem Grundstück nicht gejagt werden dürfe, da wir Tiere (2 Pferde, 3 Ziegen, 3 Schafe, 2 Katzen und einiges Geflügel) hätten.

Bericht eines tierfreundlichen Grundeigentümers Ich besitze seit den 90er Jahren auf einem Höhenrücken am Rande eines kleinen Dorfes im Ostharz (Kreis Quedlinburg/Sachsen-Anhalt) zwei längliche schmale Flurstücke. Trotzdem sich die Jäger dort also noch nach alten DDR-Vorschriften richten (Jagdwaffenverbot innerhalb 200 Metern von Häusern), wollte die Jagdbehörde auf meinen Antrag im November 2002 mein für Natur und Tiere geschaffenes Biotop nicht aus dem Jagdbezirk entlassen.

Erfahrungen eines Ökolandwirts „Die Jäger schossen auf die Tiere und wir konnten nichts dagegen tun“

Töten ist sein Hobby Nebenbei ist eine Katze aus einem nahegelegen Ort in eine Jägerfalle gegangen, wo sie nach zwei Wochen tot gefunden wurde. Die Falle war angeblich schon längst nicht mehr in Betrieb (warum also gespannt?). Und ein Fohlen meiner Mutter wurde auf der Weide ins Auge geschossen und starb. (vorausgegangen war ein Streit, in dem der Jäger darauf bestand, dass die Pferde aufgrund einer Treibjagd am nächsten Morgen weg müssten- nur wohin so schnell?)

Umzingelt Wir haben 14 Pferde und haben seit kurzer Zeit einen Hof gekauft mit 10 ha Weideland um den Hof herum. Drei kleine »Wäldchen« umzingeln unseren Hof und die Tierartenvielfalt ist enorm. Unter anderem leben Käuzchenarten, Fledermäuse, Mäusebussarde, Rehe, Füchse, Marder, wie natürlich auch Fasane und Hasen und Kaninchen in unserer unmittelbaren Nähe. Nun liegt unser Land in einem Jagdbezirk und gestern haben sich die Jäger für Mittags bei uns angemeldet.

Unterlassungsklage gegen Jäger Als Besitzer einer großen Weide, auf der wir im Sommer unsere Pferde, und auch Kühe, weiden lassen kommt es regelmäßig zu Auseinandersetzungen mit dem Jagdpächter und seinen Kollegen.

Jägerterror auf Pferdehof Ende 2003 schoss ein Jäger gezielt in eine Pferdekoppel und ließ anschließend durch seinen Jagdhund eine tote Krähe apportieren. Darauf angesprochen, dass dort Pferde auf der Koppel stehen, meinte er: »Es wäre nicht schlimm, wenn ein Pferd getroffen wird.«

Auf eigenem Grundstück bedroht Am 28.01.2006 ging ich um 14.45 Uhr mit dem Welpen unseres Stallbesitzers auf der Ovalbahn unserer Reitanlage spazieren. Hinter dieser Bahn befindet sich ein ca. 5 Meter breites, sehr dichtes Gebüsch. Man kann also nicht sehen, ob sich jemand hinter der Reitbahn befindet. Plötzlich fällt direkt hinter dem Gebüsch ein Schuss.

Jäger schoss meine Katze Ich habe etwas außerhalb meines Wohnortes einen kleinen Pferdeoffenstall mit anschließender Koppe...

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