Bürgerinitiative Zwangsbejagung ade

Nordrhein-Westfalen

NRW: 4 jagdfreie Grundstücke im Kreis Güterloh Im Kreis Güterloh sind inzwischen vier Grundstücke jagdrechtlich befriedet. „Seit mittlerweile vier Jahren können Eigentümer von Wäldern und Äckern beantragen, dass auf ihrer Fläche nicht mehr gejagt wird“, berichtet Die Glocke am 1.11.2017. Im Kreis Gütersloh seien seither fünf Anträge eingegangen. Vier hat die Untere Jagdbehörde genehmigt, einer ruht.

NRW: 32 Hektar im Kreis Warendorf jagdfrei Verwaltungsgericht Münster: Die 32 Hektar Acker und Grünland eines Landwirts aus Beckum in Nordrhein-Westfalen müssen ab 1.4.2017 jagdrechtlich befriedet werden. Der Landwirt hatte bei der Unteren Jagdbehörde des Kreises Warendorf beantragt, dass seine landwirtschaftlichen Flächen jagdrechtlich befriedet werden, weil er die Jagd auf seinem Eigentum nicht mit seinem Gewissen vereinbaren könne.

NRW: Grundstück im Münsterland ab 2017 jagdfrei "Endlich geschafft - unser rund 17.100 Quadratmeter umfassendes Grundstück im Münsterland wird zum 01.04.2017 jagdfrei!", freut sich Dipl.-Ing. Dirk Leifeld. Im Bereits im Dezember 2014 hatten der Landschaftsarchitekt und seine Frau aus ethischen Gründen einen Antrag auf jagdrechtliche Befriedung ihres Grundstücks bei der Unteren Jagdbehörde des Kreises Warendorf gestellt. Es folgte ein langer und steiniger Weg und eine Klage vor dem Verwaltungsgericht. Schließlich entschied das Verwaltungsgericht Münster: Das 1,7 Hektar große Grundstück wird ab 01.04.2017 offiziell jagdfrei.

NRW: 173 Anträge auf jagdrechtliche Befriedung In Nordrhein-Westfalen haben bis Mitte August 2016 insgesamt 173 Grundstückseigentümer einen Antrag auf jagdrechtliche Befriedung ihrer Flächen gestellt. 37 Grundstücke sind inzwischen offiziell jagdfrei. 20 Anträge auf jagdrechtliche Befriedung wurden demnach abgelehnt. Zwei Antragstellern ist es gelungen, ihren bereits abgelehnten Antrag auf Befriedung gerichtlich durchzusetzen.

NRW: 5,5 Hektar in Königswinter jagdfrei Ein 5,5 Hektar großes Grundstück in Königswinter bei Bonn ist jetzt offiziell jagdfrei. Der Biologe Dr. Til Macke stellte 1992 erstmals einen Antrag auf jagdrechtliche Befriedung seines privaten Naturschutzgebiet ist nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts Köln. Weitere Anträge folgten 2003, 2012 und 2013 - sie wurden alle abgelehnt. Vom Verwaltungsgericht Köln erhielt der Natur- und Tierfreund schließlich Recht: Das Grundstück muss zum befriedeten Bezirk erklärt werden.

NRW: 6 Hektar im Kreis Mettmann jagdfrei Seit 1.4.2016 sind 6 Hektar zusammenhängende Wald- und Wiesengrundstücke im Kreis Mettmann offiziell jagdfrei. Der Eigentümer, ein engagierter Tier- und Naturschützer, hat auf seinem Grundstück Biotope angelegt. "Wir sind sehr froh, dass nun die Füchse und Wasservögel sowie ein bis zwei übrig gebliebene Hasen bei uns sicher sind. Rehe gibt es leider seit etwa zwei Jahren keine mehr, wir fürchten, dass sie alle den Jägern zum Opfer gefallen sind."

NRW: Jagdverbot auf Privatgrundstück in der Eifel Erfolg vor dem Verwaltungsgericht Aachen: Ein Ehepaar muss nicht länger hinnehmen, dass auf seinem Wald- und Wiesengrundstück gejagt wird. (VG Aachen, 23.2.2016, 3 K 1667/14). Dr. Hans-Peter Schiffer und seine Frau Dr. Renate Käthe Schiffer sind bekennende Vegetarier und Pazifisten: Als Ärzte fühlen sie sich dem Leben verpflichtet, weshalb sie seit Jahrzehnten kein Fleisch mehr essen. Die Natur- und Tierliebhaber können es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren, dass Jäger ihrem 9,8 Hektar großen Grundstück in Odesheim in der Eifel (Nordrhein-Westfalen) Tiere tot schießen. Das Ehepaar musste 2015 sogar eine Treibjagd auf seinem Wald- und Wiesengrundstück miterleben: Schüsse seien nur 30 Meter neben ihm und seiner Frau eingeschlagen, so Dr. Schiffer.

NRW: Grundstücke im Kreis Steinfurt jagdfrei Sabine L. ist Eigentümerin von drei Grundstücken mit 2,7 ha im Kreis Steinfurt. Sie stellte den Antrag, ihre Flächen zu „befriedeten Bezirken“ zu erklären, da sie die Jagd aus ethischen Gründen ablehne. Der Kreis Steinfurt wies ihren Antrag ab: Der Kreis Steinfurt wies ihren Antrag ab. Begründung: Die Klägerin habe ihre Gründe nicht ausreichend glaubhaft gemacht. Das Verwaltungsgericht Münster gab ihr jetzt Recht: Die Tierschützerin darf die betreffenden Flächen zu befriedeten Gebieten erklären und damit die Jagd dort untersagen (Urteil vom 30.10.2015, Az.1 K 1488/14).

Nordrhein-Westfalen: 10 Hektar jagdfrei! André Hölscher hat es geschafft: Seine beiden landwirtschaftlichen Grundstücke im Münsterland / Nordrhein-Westfalen mit insgesamt 10 Hektar Fläche sind mit Beginn des neuen Jagdjahres am 1.4.2014 jagdfrei. Der 39-Jährige ist als Comedian alias "Bauer Heinrich Schulte-Brömmelkamp" bekannt. Presse und Fernsehen haben immer wieder über sein Engagement gegen die Jagd auf seinem Grundstück berichtet.

Nordrhein-Westfalen: Grundstück in Geseke jagdfrei Sofort nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 26.6.2012 stellte der Biologe und Ökologe Dr. Karl-Heinz Loske einen Antrag auf Befriedung seiner Grundstücke. Seit 1.4.2014 sind 2,2 Hektar in der mittelwestfälischen Hellwegbörde (Geseke, Kreis Soest) offiziell jagdrechtlich befriedet.

NRW: Grundstück im Welter Bach jagdfrei Helmut Hielscher besitzt seit über 35 Jahren ein etwa zwei Hektar großes Grundstück zwischen Dülmen und Coesfeld, direkt neben dem Naturschutzgebiet Welter Bach. Das Wäldchen mit Seen und sumpfiger Wiese ist ein Biotop für Tiere. Sogar ein Storchenpaar lebt dort. Der Naturschützer wollte die Jagd auf seinem Grundstück nicht länger dulden und stellte vor über zwei Jahren einen Antrag auf jagdrechtliche Befriedung. Nun hat der Kreis Coesfeld den Antrag bewilligt.

Nordrhein-Westfalen: Wald in Hellwegbörde jagdfrei Ein schöner Wald bietet mitten in ausgeräumter Ackerflur der Hellwegbörde ein wichtiges Rückzuggebiet für Wildtiere – und ab 2016 auch Schutz vor den tödlichen Schüssen der Jäger.

Nordrhein-Westfalen: Grundstück in Höxter jagdfrei Detlef Korsawe freut sich über sein jagdfreies Grundstück im Kreis Höxter beim Naturschutzgebiet Desenberg in der Nähe von Warburg: Mit Ende des laufenden Jagdjahres zum 1.4.2015 ist sein viertel Hektar Land offiziell jagdrechtlich befriedet!

Nordrhein-Westfalen: Wald in Minden jagdfrei Für Gerald Zöphel ist es nicht vertretbar, dass Tiere im Rahmen der Jagdausübung getötet werden. Er kann nicht mit seinem Gewissen vereinbaren, dass für die Tötung von Tieren ausgerechnet sein Grundstück zur Verfügung gestellt werden soll. Seit 1.4.2014 ist sein 1,7 Hektar großes Waldgrundstück im Kreis Minden-Lübbecke (Nordrhein-Westfalen) offiziell jagdrechtlich befriedet. Die Kosten: 115 Euro.

NRW: Wald in Lippstadt jagdfrei! Ein kleiner Wald (3000 Quadratmeter) in Lippstadt-Benninghausen, Nordrhein-Westfalen, ist seit 1.4.2015 jagdfrei. Kosten: 111 Euro.

Nordrhein-Westfalen: Immer mehr Anträge Allein im Kreis Wesel in Nordrhein-Westfalen gibt es bereits 15 Anträge auf Ruhen der Jagd. Auch in Ostwestfalen-Lippe, den Kreisen und der Stadt Bielefeld sind bei den unteren Jagdbehörden mehrere Anträge und Anfragen von Grundbesitzern eingegangen, die auf ihren Flächen die Jagd nicht mehr dulden wollen

Nordrhein-Westfalen: Weitere jagdfreie Grundstücke Im Landkreis Heinsberg im Westen von Nordrhein-Westfalen wurde ein Grundstück rückwirkend zum 1.4.2014 befriedet - vorläufig bis zum 31.3.2017.