Bürgerinitiative Zwangsbejagung ade

Mecklenburg-Vorpommern: Anträge auf Befriedung

Mecklenburg-Vorpommern: Erstes Grundstück jagdfrei Frau R. besitzt ein etwa 9 Hektar großes Grundstück in Mecklenburg-Vorpommern. Weil sie das Töten jeglicher Art verabscheut, kann es die Tierfreundin nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren, wenn Jäger auf ihrem eigenen Grund und Boden Tiere tot schießen. Bereits im April 2013 beantragte Frau R. die sofortige jagdrechtliche Befriedung ihres Grundstücks bei der unteren Jagdbehörde des Landkreises Ludwigslust-Parchim. Seit 1.4.2016 sind die 9 Hektar jagdfrei - als erstes Grundstück in Mecklenburg-Vorpommern.

Antrag auf Befriedung im Landkreis Rostock Stephan Maronde hat für seine Grundstücke im Landkreis Rostock einen Antrag auf jagdrechtliche Befriedung gestellt: für 7,65 Hektar Ackerland, 0,7 Hektar Wald, weitere 6,1 Hektar Acker direkt an seinem Haus und 2, 3 Hektar Grünland. Die Wiese liegt an der Recknitz und ist teilweise Naturschutzgebiet. „Dort wird besonders viel gejagt, obwohl es da die seltenen Schreiadler gibt“, erklärt Stephan Maronde. „Meine Beweggründe sind wohl die gleichen, wie bei allen anderen Jagdgegnern auch: Ich möchte nicht, dass auf meinen Grundstücken Tiere totgeschossen werden. Oft werden die Tiere sogar angelockt und hinterrücks erschossen.“